Freitag, 1. Mai 2015

Katholische Priesterkandidaten weltweit im Schwinden

Katholische Kirche: Kandidatenschwund für Priesteramt
Der Vatikan spricht von einer „Trendwende“: Zum zweiten Mal ist die Zahl der Priesteramtskandidaten weltweit rückläufig. Von 2011 bis 2013 sank sie laut dem Statistischen Jahrbuch der katholischen Kirche um zwei Prozent.
Papst Franziskus weiht am Sonntag 19 Männer im Petersdom zu Priestern. So ist es Tradition zum Weltgebetstag für Geistliche Berufungen, den die katholische Kirche jährlich am vierten Sonntag nach Ostern begeht. Beinahe zu einer Tradition sind auch schon die Klagen über einen Priestermangel in weiten Teilen Europas sowie Nordamerikas geworden, die aus diesem Anlass zu hören sind.
Doch in diesem Jahr erscheint das Gebet für neue Priester besonders nötig. Zum zweiten Mal ist die Zahl der Kandidaten für das Priesteramt weltweit rückläufig. Von 2011 bis 2013 sank sie insgesamt um zwei Prozent. Von einer „Trendwende“ sprach der Vatikan in der vergangenen Woche. Anlass war die Veröffentlichung der neuesten Ausgabe des Statistischen Jahrbuchs der katholischen Kirche für 2013. Nur in Afrika stieg die Zahl der Priesteramtskandidaten demnach zuletzt noch, um 1,5 Prozent.
Weiterlesen auf Religion.orf.at >>


Papst nimmt Priesterweihen vor
Papst Franziskus bittet Priester, keine langweiligen Predigten zu halten. Bei einer Priesterweihe im Petersdom sagte er am Sonntagmorgen, „Worte ohne Beispiel“ blieben „leer“. Insgesamt 19 jungen Diakonen seines Bistums Rom legte der Papst die Hände auf und weihte sie zu Priestern.
Radio Vatikan >>


Papst weihte 19 Diakone der Diözese Rom zu Priestern
Papst Franziskus hat am Sonntag 19 Männer im Petersdom zu Priestern geweiht. Während eines festlichen Gottesdienstes spendete er Diakonen aus Italien, Afrika und Südamerika das Sakrament.
„Habt immer das Beispiel des guten Hirten vor Augen, der nicht gekommen ist, um bedient zu werden, sondern um zu dienen“, sagte er. „Ein Priester, der für sein Vergnügen und sich selbst lebt, der ein Pfau ist, ist hässlich“, so Franziskus.
Religion.orf.at >>

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen