Mittwoch, 5. März 2014

Die LAIENINITIATIVE dankt Kardinal Kasper

Kardinal Kasper sprach auf Einladung des Papstes vor dem Kardinalskollegium über Ehe und Familie, zum Thema der bevorstehenden Bischofssynode. Was bisher von der Rede Kardinal Kaspers bekannt geworden ist, stärkt die Hoffnung darauf, dass die römische Kirche ihre starre Haltung im Umgang mit geschiedenen Wiederverheiratete überdenken wird. Die Hoffnung ist umso größer, als der Papst sich ausdrücklich mit der „profunden Theologie“ Kaspers solidarisiert hat.

Die LAIENINITIATIVE dankt dem Kardinal und erinnert daran, dass der Wiener Kardinal König schon vor einem halben Jahrhundert vorgeschlagen hat, sich in der Frage von Scheidung und neuer Heirat an der Praxis der Ostkirche zu orientieren. Seither empfangen in manchen österreichischen Diözesen nach einem verantwortlichen Gespräch mit dem Seelsorger auch viele, die in zweiter Ehe leben, die Sakramente.

Es zählt zu den seit Jahren immer wieder erhobenen Forderungen der LAIENINITIATIVE und der anderen Reformbewegungen, dass die Kirche den unbarmherzigen Umgang mit Menschen beenden muss, deren Ehe gescheitert ist. Überdies ist es dringend notwendig, die Kluft zwischen der Praxis in vielen Ortskirchen und der bisherigen Haltung des Lehramts zu überwinden.

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