Donnerstag, 6. November 2014

Orthodoxe Klosterstiftung als Martins-Tat von Bischof Zsifkovics

Im Frühsommer dieses Jahres hatte Metropolit Arsenios Kardamakisin die Diözese Eisenstadt um Unterstützung für eine orthodoxe Klostergründung gebeten.

Bischof Ägidius Zsifkovics wird beim Martinsfest 2014 eine Martins-Tat der Solidarität setzen und der Metropolis von Austria dafür ein kirchliches Grundstücks in St. Andrä am Zicksee zur Verfügung stellen.

„Der Gemeinderat muss dieses Grundstück umwidmen. Und deswegen habe ich auch mit der Diözese vereinbart, dass der Gemeinderat eine detaillierte Information über das anstehende Projekt bekommt“, so der Bürgermeister von St. Andrä auf orf.at.

Da man in den Medienberichten zur Klostergründung kaum etwas über die orthodoxe Kirche erfahren kann, hier ein lesenswerter Artikel über Patriarch Bartholomaios und die aktuelle orthodoxe Kirchengeschichte:

„Mehr Offenheit für die Minderheiten"
Patriarch Bartholomaios wünscht sich einen Nachfolger, der bereit ist zum Dialog mit den anderen christlichen Kirchen und mit dem Islam.
Die Tagespost >>

Orthodoxe Kirchen
Leserservice der Vorarlberger Nachrichten >>

Biographie:
Patriarch Bartholomaios I., ökumenischer Patriarch von Konstantinopel
Religion.orf.at >>
Wikipedia.de >>

Medienberichte zur orthodoxen Klosterstiftung im Seewinkel:

Erstes orthodoxes Kloster Österreichs entsteht im Burgenland

Bischof Ägidius und Metropolit Arsenios
Im Burgenland, in St. Andrä am Zicksee im Seewinkel, entsteht das erste orthodoxe Kloster in Österreich. Die Diözese Eisenstadt stellt dafür – einer Bitte von Metropolit Arsenios folgend – ein Grundstück zur Verfügung. Der Metropolit und der Eisenstädter Bischof Ägidius Zsifkovics betonen, dass damit “ein sichtbares Zeichen gelebter Ökumene” gesetzt werden soll. Das neue Klostergebäude soll sich in seiner architektonischen Gestaltung “harmonisch in die Landschaft” einfügen. Metropolit Arsenios: “Das neue Kloster soll ein Ort des Gebetes sein, ein geistliches Ausstrahlungszentrum für alle orthodoxen Christen im pannonischen Raum und ein Haus gelebter Ökumene zwischen den Gläubigen unserer beiden Kirchen.” Der Metropolit erhofft sich von dem Kloster neue Impulse in der Ökumene.
Weiterlesen auf Metropolis von Austria >>


Orthodoxes Kloster: Warten auf Umwidmung
In St. Andrä (Bezirk Neusiedl am See) entsteht - wie berichtet - das erste orthodoxe Kloster in Österreich. In der Tourismusgemeinde steht man der Errichtung offen gegenüber. Das Grundstück muss aber noch vom Gemeinderat umgewidmet werden.
burgenland.orf.at >>


Diözese Eisenstadt ermöglicht Gründung des 1. Christlich-orthodoxen Klosters in Österreich
Bischof Zsifkovics wird den Besuch von Bartholomaios I. beim Martinsfest 2014 dazu nutzen, eine besondere Martins-Tat der Solidarität zu setzen, die gleichzeitig eine kirchenpolitische Pioniertat darstellt: Mit der Zurverfügungstellung eines kirchlichen Grundstücks in St. Andrä am Zicksee an die Metropolis von Austria soll im Seewinkel die Gründung des 1. Orthodoxen Klosters in Österreich ermöglicht werden.
aktuell.martinus.at >>


Patriarch Bartholomaios I. besucht Österreich
Das Ehrenoberhaupt der Weltorthodoxie, der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I., besucht von 6. bis 11. November Österreich. Grund des Besuchs ist das 50-Jahr-Jubiläum der Stiftung Pro Oriente.
Religion.orf.at >>


Unsere Pfarre wird Heimat für Christen des östlichen Ritus
Homepage der Pfarre St. Andrä >>

Kommentare:

  1. Bitte wo ist hier die Martins-Tat?
    Martinus hat SEINEN Mantel einem BETTLER gegeben. Die orthodoxe Kirche ist sehr reich und der Bischof verteilt etwas, was nicht ihm gehört - ohne jemand zu fragen.

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  2. Unglaublich was diesem Bischof noch immer einfällt. Das burgenländische Kirchenvolk schläft noch immer. Vielleicht verkauft er demnächst die ganze Diözese und man dankt ihm dafür.

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