Dienstag, 24. Juli 2012

Theologe Niewiadomski für neues kirchliches Hierarchiemodell


Aktuelle Ausgabe der "Theologisch-praktischen Quartalschrift" zieht Bilanz der 50-jährigen Wirkungsgeschichte des Zweiten Vatikanischen Konzils

Linz, 16.07.2012 (KAP) Für eine neue Bestimmung der Hierarchie in der Kirche hat sich der Innsbrucker Theologe Jozef Niewiadomski stark gemacht. Das Verhältnis von Hierarchie und Volk Gottes sei seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-65) eine spannungsgeladene Frage, die noch immer einer Klärung bedarf, so der Dogmatiker in der aktuellen Ausgabe der "Theologisch-praktischen Quartalschrift", die sich in dieser Ausgabe ganz dem Konzil widmet.

Niewiadosmki bedauert, dass ein "Zerrbild" dessen, was Hierarchie ist, inzwischen gerade in der Kirche mit Selbstverständlichkeit sondergleichen gepflegt werde: "Das Bild einer seelenlosen, auf Machterhaltung konzentrierten Bürokratie, die dazu noch von Männern am Leben erhalten wird, beflügelt nicht nur die Fantasie jener Autoren aus dem Genre 'Mystery', die immer und immer wieder neu über die 'Geheimnisse des Vatikans' schreiben, sondern auch viele Gläubige."
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Diözese Eisenstadt vertieft Auseinandersetzung mit Konzil
Eisenstadt, 20.07.2012 (KAP) Die Diözese Eisenstadt möchte im Herbst die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-65) vertiefen und lädt aus diesem Grund alle Interessierten zu einem entsprechenden "Basiskurs" ein. "Die Zukunft der katholischen Kirche entscheidet sich an der Auslegung und Umsetzung des Konzils", hieß es wörtlich in einer Aussendung der Diözese am Freitag. Deshalb sei es unerlässlich, die Konzilsdokumente und den Streit um den "Geist des Konzils" zu kennen.
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