Donnerstag, 27. September 2012

Radikaler Strukturumbau in Erzdiözese Wien geplant

Kardinal Christoph Schönborn beim Medienempfang zur geplanten Strukturreform

Zusammengelegte Pfarren und von Laien geleitete, kleine Gemeinden: Kardinal Christoph Schönborn hat am Mittwoch einen Radikalumbau seiner Diözese innerhalb der nächsten zehn Jahre angekündigt.

Mit der Ankündigung, den „größten Umbau in der Erzdiözese Wien seit Joseph II.," durchzuführen, trat Kardinal Christoph Schönborn beim traditionellen Medienempfang der Erzdiözese Wien am Mittwoch vor Journalisten. Demnach sollen in den nächsten zehn Jahren viele der 660 Pfarren in der Erzdiözese zu größeren Pfarrräumen zusammengelegt werden.
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Neue Pfarrorganisation bis 2022
"Einen großen Schritt ins Weite" nennt Kardinal Schönborn den geplanten Neu- und Umbau der Pfarren der Erzdiözese Wien.
Bis 2022 wird die Erzdiözese Wien ihre Pfarrorganisation neu bauen. Das kündigte Kardinal Christoph Schönborn am 19. September 2012, im Rahmen des Medienempfangs der Erzdiözese Wien an. Die Leitung der Gemeinden vor Ort wird verstärkt in die Verantwortung der Gemeindemitglieder gegeben. Pfarren werden aus mehreren Gemeinden bestehen. Auch an der Pfarrleitung werden Laien beteiligt. Priester, Diakone und Pastoralassistenten und -assistentinnen werden in größeren Teams zur Unterstützung der Gemeinden eingesetzt.
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Pfarrzusammenlegungen nur "Notmaßnahme"?
Kardinal Schönborn will im Zuge einer Reform die Erzdiözese Wien radikal umbauen. Dabei sollen einige der 660 Pfarren zusammengelegt und Laien stärker einbezogen werden. Sind die geplanten Zusammenlegungen „eine Notmaßnahme, weil den Bischöfen nichts einfällt“, wie Kritiker sagen? Was soll die Kirche dem akuten Priestermangel entgegensetzen?
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Papst-Schüler Schönborn pilgert auf schmalem Grat
Gestern mussten die Pfarrer in Wien ihre Gemeinden informieren: Der Erzbischof verordnet eine Reform. Hunderte Pfarren werden gestrichen. Rom ist wachsam.
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Prüller-Jagenteufel: Schönborns Reformerin
Pastoralamtsleiterin Veronika Prüller-Jagenteufel nimmt eine Schlüsselposition bei den anstehenden Kirchenreformen ein. Bis 2022 sollen die 660 Pfarren neu strukturiert werden. Mit ihr zu Besuch an der Basis.
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