Mittwoch, 1. August 2012

Missbrauch: Kirche droht Betroffenen-Plattform mit Klagen

Die "Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt" nannte den Diözesen Namen missbrauchsverdächtiger Priester, die teilweise noch im Amt sein sollen. Die Diözesen sehen teilweise unrichtige Behauptungen.

Keinen Handlungsbedarf sehen die römisch-katholischen Diözesen nach dem Vorwurf, dass sich nach wie vor rund 40 missbrauchsverdächtige Priester im Amt befinden würden. Die "Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt" hatte an die entsprechenden Bischöfe Briefe mit der Bitte um Aufklärung geschickt. Die Diözesen sehen die Vorwürfe entweder als unberechtigt an, oder es seien bereits Konsequenzen gezogen worden, berichtete das Ö1-"Morgenjournal" am Dienstag.
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Opfer fordern Konsequenzen für Täter
Noch immer sind 40 beschuldigte Kirchenangehörige im Dienst, denen sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche vorgeworfen wird - das wirft die "Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt" den Bischöfen vor. Anfang Juni hat die "Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt" den Diözesen Listen mit Namen Beschuldigter übermittelt und sie aufgefordert, bis Ende Juli Stellung zu nehmen und zu erklären, welche Konsequenzen gezogen werden.
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Diözesen weisen Vorwürfe zum Umgang mit Missbrauch zurück
Die Kirchliche Rahmenordung, die Einsatz von Missbrauchstätern im Kinder- und Jugendbereich verbietet, wird eingehalten.
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