Donnerstag, 23. Januar 2014

Bamberger Pfarrer bekennt sich zu Tochter

Stefan Hartmann, ein katholischer Geistlicher aus dem Erzbistum Bamberg, hat sich am Freitag (10.01.14) in einer Fernsehsendung zu seiner 24-jährigen Tochter bekannt. Gleichzeitig kritisierte er die Zölibatspflicht.
Bayern.de >>

Priester legt TV-Beichte ab:
"Es war eine Sünde, meine Tochter zu verdrängen"
Wer Priester wird, muss den Zölibat leben. Kinder, Ehe, Sex? Das alles bleibt tabu. Doch die Regelung steht in der Kritik, gebrochen wird sie ohnehin immer wieder. Ein fränkischer Priester wagt sich nun vor und gesteht öffentlich: Ich habe eine Tochter. Das Bistum war über das TV-Outing nicht informiert.
Focus-Online >>

SWR-Nachtcafe am 10. Januar:
Es ist nie zu spät!
Ein Neuanfang ist keine Frage des Alters!

Gerade zum Jahreswechsel blitzt bei vielen der Gedanke auf, doch endlich das Ruder rumzureißen - raus aus der öden Routine und eintauchen in das Abenteuer Neubeginn. Doch schnell drohen die Zweifel: Ist das Risiko nicht doch höher als der Gewinn? Bin ich nach so vielen Jahren der Gewohnheit überhaupt noch offen für Neues? Soll ich wirklich mein zwar altes und angestaubtes, aber bequemes Leben hinter mir lassen und trotz fortgeschrittenen Alters einen Neuanfang wagen?
Ein großes Wagnis ging auch Stefan Hartmann ein, als sich der katholische Pfarrer auf eine Liebesaffäre einließ und trotz des Zölibats Vater wurde. 15 Jahre lang hat er seine Tochter verleugnet, um seine Kirchenkarriere nicht zu riskieren. „Das lange Schweigen war feige und ist durch nichts gut zu machen“, so Hartmann. Heute dient er immer noch der Kirche, bekennt sich aber offen zu einer Lebenslüge und bittet um Verzeihung. „Dafür ist es nie zu spät“.
SWR >>

Aktualisiert:
Pfarrer mit Tochter soll zum Zölibat schweigen
(16.1.2014) Das Erzbischöfliche Ordinariat seiner Diözese Bamberg hat dem katholischen Pfarrer, der sich in den Medien zu seiner 24-jährigen Tochter bekannte, verordnet, zum Thema Zölibat zu schweigen.
KNA >>

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