Dienstag, 6. Oktober 2015

5 Jahre Bischof: Zsifkovics gedenkt auf Kreta auch jener, denen "auf dem Weg die Luft ausgegangen ist"

Die blumenreichen Beiträge auf martinus.at über das Quinquennium, den Fünf-Jahrestag der Bischofsweihe von Ägidius Zsifkovics möchte ich nicht weiterhin kommentieren, weil sie den Leser von selbst ins Reich der Träume versetzen.

Erwähnt sei, dass in der Erzdiözese Wien vor fast genau einem Jahr die Dechanten unter der Leitung von Bischofsvikar Darius Schutzki an einem ähnlichen Kreta-Programm auf den Spuren des Apostels Paulus mit dem Ziel ökumenischer Verbundenheit teilgenommen hatten, und nicht nur die engsten Mitarbeiter.


„Wegweiser, nicht Sitzordner“: 5 Jahre Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics

5. Jahrestag der Bischofsweihe des Eisenstädter Diözesanbischofs – Vom persönlichen Engagement für die christliche Solidarität mit Flüchtlingen über die Ermöglichung des ersten orthodoxen Klosters in Österreich bis zum "Neuen Pastoralen Weg": Der Europabischof wird der „Martinstaten“ nicht müde
martinus.at >>


Quinquennium: Bischof mit „Spürnase“
Eine „Spürnase“ für das zu haben, was die Kirche im Hier und Heute am dringendsten brauche, sei die zentrale Herausforderung seines Amtes, zitierte die Kirchenzeitung „martinus“ den Diözesanbischof. Er sei dankbar dafür, dass so viele helfende Hände und hingebende Herzen das Unterwegssein seines Hirtendienstes begleiten und mittragen. Zudem wolle er jenen „einladend, ermutigend und einfühlsam nachgehen“, denen „auf dem Weg die Luft ausgegangen ist“, so der Bischof anlässlich seines Quinquenniums.
martinus.at >>


Der Begriff "Hotspot" ist hier irreführend, weil er momentan von den Politikern für die an den EU-Außengrenzen zu errichtenden Stellen zur Registrierung der Flüchtlinge verwendet wird. Laut Metropolis von Austria >> wurden bloß die aktuelle politische und religiöse Situation der EU bei einem gemeinsamen Mittagessen in Moires erörtert sowie kirchliche Sozialeinrichtungen besucht.

Zsifkovics fordert an Hotspots in Kreta Asyl-Solidarität der EU
Eisenstädter Bischof besuchte gemeinsam mit orthodoxem Metropoliten Arsenios Hilfsprojekte
Kathpress.at >>

Europabischof mahnt mehr Solidarität auf EU-Ebene ein
Bischof Zsifkovics bei Lokalaugenschein sozialer Hotspots auf Kreta: „Die Not schutzsuchender Menschen auf der Flucht muss alle angehen“ – Es brauche eine gemeinsame, solidarische europäische Flüchtlingspolitik, um einerseits Überforderungen, andererseits Anfeindungen gegenüber Flüchtlingen entgegenzuwirken
martinus.at >>


Kreta: Metropolit Arsenios und Bischof Ägidius auf Pilgerfahrt
Von Sonntag, 20. September, bis Sonntag, 27. September, führte Metropolit Arsenios von Austria den Eisenstädter Bischof Ägidius (Zsifkovics) samt einer Gruppe seiner engsten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer Pilgerfahrt zu den wichtigsten Orten des christlichen Lebens und Glaubens auf Kreta. Die Reise stand ganz im Zeichen der ökumenischen Verbundenheit der orthodoxen und katholischen Kirche sowie der persönlichen Freundschaft zwischen Metropolit Arsenios und Bischof Ägidius und führte die Gäste aus Österreich u.a. in das Heimatkloster von Metropolit Arsenios, das Kloster des Heiligen Georg in Epanosifi.
Metropolis von Austria >>

Kommentare:

  1. Während sich der Eisenstädter Bischof auf Kreta seiner "Martins-Taten" rühmt, sammeln die Gegner des Klosters fleißig Unterschriften mit der Forderung nach einer Volksabstimmung über die Umwidmung der für das Kloster vorgesehenen Fläche.

    AntwortenLöschen
  2. Leider sind die letzten 5 Jahre für die Diözese Eisenstadt schlicht und einfach eine Katastrophe gewesen. Dem Bischof geht es nur um die Durchsetzung seiner Macht und das mit Brachialgewalt ohne Rücksicht auf Verluste. Die heimischen Priester ziehen sich still und heimlich zurück und diese Lücke versucht er durch "Fremdarbeiter" zu schliessen was sich noch als ordentlicher Bumerang erweisen wird, der den Bischof hoffentlich von seinem Stuhl fegen wird. Noch nie in der Geschichte der Diözese war ein Bischof so unbeliebt und so wenig respektiert und bei den Gläubigen anerkann,t wie dieser Bischof. Frage mich nur, warum der heimische Klerus zu den ganzen Misständen schweigt und sich nicht auf die Beine stellt!? Bloß nicht anecken oder sich die Händ schmutzig machen. Jeder hofft nur, dass er vom Bischof in Ruhe gelassen wird und nicht irgendwo in die Pampa versetzt bzw. anderwertig entsorgt wird. Es bleibt nur ein einziger Trost, dass alle, und zuallerst der Bischof selbst sich eines Tages für Ihre (Un)Taten werden verantworten müssen und wie sie die ihnen anvertraute Herde in alle Richtungen zerstreut haben .... Gott helfe der Diözese Burgenland durch diese finstere Zeit!!!

    AntwortenLöschen
  3. Fünf Jahre Schreckensherrschaft und eine Katastrophe für die Diözese!

    AntwortenLöschen
  4. Keine Rede von den vielen, denen die Luft abgedreht wurde, wie Hannes Pratl bereits am 2. Tag, Petar Ivandic oder jüngst Johannes Vertesich.

    AntwortenLöschen