Mittwoch, 21. Oktober 2015

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels für Navid Kermani

Der neue Friedenspreisträger Kermani ruft zum Handeln auf
Gebet statt Applaus
Navid Kermani erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Er setzt sich für die Menschenwürde und ein friedliches Miteinander der Kulturen und Religionen ein. Nach der Auszeichnung geschieht etwas Überraschendes.
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Navid Kermani erhält Friedenspreis 2015
In der Begründung des Stiftungsrats heißt es:
"Den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verleiht der Börsenverein im Jahr 2015 an Navid Kermani. Der deutsche Schriftsteller, Orientalist und Essayist ist eine der wichtigsten Stimmen in unserer Gesellschaft, die sich mehr denn je den Erfahrungswelten von Menschen unterschiedlichster nationaler und religiöser Herkunft stellen muss, um ein friedliches, an den Menschenrechten orientiertes Zusammenleben zu ermöglichen.
Seine wissenschaftlichen Arbeiten, in denen er Fragen der Mystik, der Ästhetik und der Theodizee insbesondere im Raum des Islam nachgeht, weisen Navid Kermani als Autoren aus, der mit großer Sachkenntnis in die theologischen und gesellschaftlichen Diskurse einzugreifen vermag.
Die Romane und Essays von Navid Kermani, insbesondere aber auch seine Reportagen aus Krisengebieten zeigen, wie sehr er sich der Würde des einzelnen Menschen und dem Respekt für die verschiedenen Kulturen und Religionen verpflichtet weiß, und wie sehr er sich für eine offene europäische Gesellschaft einsetzt, die Flüchtlingen Schutz bietet und der Menschlichkeit Raum gibt.“

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Kermani ruft den Westen zum Handeln in Syrien auf
Der Deutsch-Iraner Navid Kermani hat den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhalten. Der Orientalist appellierte an den Westen, den Krieg in Syrien zu beenden.
Zeit-Online >>


Friedenspreis für Kermani
Der Westen muss den Krieg in Syrien beenden
Navid Kermani erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und kritisiert in seiner Dankesrede das unzureichende Eingreifen des Westens in Syrien. Auch militärische Reaktionen müssten erwogen werden.
Frankfurter Allgemeine >>


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