Mittwoch, 19. Oktober 2011

Schulamtsdirektor nimmt Religionslehrer in die Pflicht - Ordnung muss sein

Bei der in der Vorwoche stattgefundenen Pflichtkonferenz für Religionslehrer brachte Schulamtsdirektor Dr. Erich Seifner einmal mehr seine Katechese über Neuevangelisierung unmissverständlich "an den Mann".

Für Dr. Seifner kommt es nicht auf Strukturreformen der Kirche an, sondern auf Neuevangelisierung und Verinnerlichung des Glaubens - denn das wahre Übel besteht nach seiner Meinung in einer Glaubenskrise: wer gehe noch zu den Sakramenten!?

Ein Religionsunterricht, der stolz darauf ist, dass "Gott" nicht explizit im Unterricht vorkommt, würde die Glaubenskrise noch verstärken. Außerdem werde auf die Bedürfnisse der unmündigen Kinder zu viel Rücksicht genommen und die Katechese vernachlässigt, weshalb die Schüler im Religionsunterricht auch nichts lernen.

Aus diesem Grund sollten wieder die Pfarrer in die Schule gehen, denn sie hätten ohnehin nichts zu tun außer Messen zu lesen.

Angesichts eines Mangels an ReligionslehrerInnen und der Erfahrung, dass die SchülerInnen nicht am Glauben, sondern an den Strukturen der Kirche zweifeln, lösten solche Ansichten Entsetzen und Widerspruch aus - und mancheR konnte Tränen nicht unterdrücken. Viele der anwesenden ReligionspädagogInnen fühlten sich durch das Auftreten des Schulamtsleiters nieder gemacht.

"Herr, erwecke deine Kirche und fang bei mir an!"

Kommentare:

  1. Wer hat sich von Dr. Seifner etwas anderes erwartet? Dass für ihn die Bedürfnisse unserer Kinder von geringerer Bedeutung sind, gibt er jetzt anscheinend wenigstens zu. Wer es verantworten kann diesen Mann als seinen Leiter zu akzeptieren, darf sich auch nicht wegen seiner Ansichten kränken bzw. wundern. Fairerweise muss man sagen, dass er daraus nie einen Hehl gemacht hat. Ich habe meine Konsequenzen schon im Februar gezogen. Ich wünsche euch Mut, liebe ehemalige Kollegen!

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  2. Nun, irgendwo hat Dr. Seifner gar nicht so Unrecht. Seit in unserer Pfarre der Religionsunterricht nicht mehr vom Ortspfarrer geleitet wird gehen auch keine Kinder mehr am Sonntag oder zu Feiertagen in die Kirche. Natürlich bin ich schon der Meinung, dass man auf die Bedürfnisse der Kinder eingehen muss, aber ein Religionsunterricht ohne Gott, die Lehren Christi oder die Gebete und Sakramente darf nicht sein. Es gibt sehr viele gute Priester in den Schulen, aber leider auch viele schlechte, oder besser gesagt überforderte Priester. Denken wir einmal an den Fall Kornfeind! Umgekehrt gibt es sicherlich sehr viele gute ReligionspädagogInnen, jedoch sicher auch einige schwarze Schafe. Vielleicht wäre es sinnvoller, wenn der Religionsunterricht öfters mal inspiziert werden würde. Da sind dann aber die ReligionsinspektorInnen gefragt!

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  3. Wenn man die Veröffentlichungen von Kanonikus Seifner liest merkt man schnell, wie begrenzt seine Themen und wie eng sein Horizont sind.

    Dass er nur mehr die Glaubenskrise sieht, mag für sein klerikales Umfeld ja durchaus zutreffen.

    "Lasst sie, es sind blinde Blindenführer. Und wenn ein Blinder einen Blinden führt, werden beide in eine Grube fallen." (Mt 15)

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  4. Unverschämt: die Herren Prälaten und Episkopaten haben nichts besseres zu tun als uns auf den Namen Christi Getauften und Gesalbten zu predigen, dass wir uns in der Glaubenskrise befänden. Bitte fangt doch bei euch an mit der Neuevangelisierung, d.h. mit der Relektüre des Evangeliums! Denn was der einfache Gläubige bei seinen "Hirten" sieht sind immer mehr Gold und Weihrauch, größere Autos, prunkvollere Gebäude... Nun soll sogar der Vatikan im ursprünglichen Pomp restauriert werden!

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  5. Offenbar ist im Burgenland die Schmerzgrenze immer noch nicht erreicht! "Tränen" - statt aufstehen und protestieren gegen einen Mann, der alles andere als glaubwürdig ist!
    Ein Priester, der sich unverschämt anderen als Vorbild hinstellt aber nicht das geringste Mitgefühl für Kinder und Mitmenschen aufbringt, ist ja einer von jenen Totengräber, die heute die Katholiken aus der Kirche vertreiben! In der Tat, "blinde Führer von Blinden!"

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  6. Als Religionslehrer hat man es heutzutage bei den Schülern ohnehin nicht leicht, um Themen Menschwerdung Christi oder Kirche als Leib Christi (?!?) zu verkünden. Und da kommt der Herr Volksschullehrer, weiß alles besser und will uns mit seinen Vorschriften fertig machen!
    Dabei sollte er uns als Vorgesetzter und Verantwortlicher Kraft und Mut geben und zur Zusammenarbeit einladen!

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  7. Seifner und kein Ende. Und wieder komme ich nicht umhin, vom Himmel eine Grußbotschaft zu senden, weil dieser Mann ein spezielles Beispiel dafür ist, wie man vom Zweiten Vatikanum anscheinend gar nichts kapiert hat. Na schön, das mit der Kleidungsreform hat bei ihm hingehauen, er läuft nur in Zivil herum, aber damit hat es sich schon.

    Da ist einmal seine Interpretation von Neuevangelisation. Tja, an dieser nagen im Vatikan derzeit (und wohl noch lange) ein Haufen Bischöfe herum, wobei ein gut geführtes und vor allem offenes Drittes Vatikanum dazu ungleich mehr brächte, aber das nur nebenbei. Was er aber abliefert, ist die schlechteste aller Versionen: Selbstgerechtes Herumjammern über die von Fundis immer wieder aufgetischte „Glaubenskrise“, die in Wirklichkeit nichts anderes ist als eine eitle Jammerei darüber, dass die Leute heute nicht mehr im übelsten Arschkriechertum den „Hochwürden“ mit dem dreieinigen Gott verwechseln. Wer mit Leuten, die dabei den Unterschied gut kennen, klug und liebevoll umzugehen weiß, baut auch in angeblich so „ungläubigen“ Zeiten noch immer einigermaßen erfolgreich Gemeinde. Wer als Pfarrer so agiert wie Seifner, und die mittlerweile 19-jährige Horrorgeschichte von Oberwart spricht Bände, ist kein neuer Apostel, sondern nur ein Kirchenleerer. Ja, Sie lesen richtig – Lehre gibt es keine, Leere dafür sehr viel. In den Aussagen wie in den Kirchenbänken.

    Aber das ist noch gar nichts gegen das, was der Mann unter Religionspädagogik und Katechetik versteht: Herr, erbarme dich, denn von den ReligionspädagogInnen kann man/frau es nicht mehr erwarten, die haben bei diesen Treffen (zuschlechterletzt in Eisenstadt am 18.10.2011) ihre unerträgliche Überdosis verabreicht gekriegt. Wer die Bedürfnisse von Schülern gegen Lehrinhalte ausspielt, gibt ein Zeugnis erschreckender Inkompetenz ab, und wer leugnet, dass es sich beim Religionsunterricht um einen genuien Laien- bzw. Nichtkleriker-Dienst handelt, und das auch noch mit an übelsten Vorkonziliarismus erinnernden Klerikalistenslogans begründen will, gehört nicht einmal ins Klassenzimmer, geschweige denn an die Spitze eines Bischöflichen Schulamtes!

    Und last but not least die Interpretation des katholischen Priesters in der Pfarrseelsorge: Außer „Messen lesen“ (man beachte einmal mehr die vorkonziliare Formulierung!) gäbe es unter der Woche ja eh nichts zu tun, also ab in die Klassenzimmer aller 6-18-Jährigen! Als ob mit der Priesterweihe automatisch die Sach-, Fach- und Sozialkompetenz in Religionspädagogik gegeben wäre! Wer die Realität kennt weiß, dass bedenklich viele Priester diese Kompetenzen leider nicht haben, bei manchen reicht es nicht einmal zu brauchbaren Schulgottesdiensten. Ohne den großen, und häufig unbedankten Einsatz zahlreicher Religionslehrerinnen und –lehrer in der Diözese Eisenstadt würde es traurig aussehen. Und eine Realisierung der Seifnerschen Wahnideen wäre ein Hohn gegenüber zahlreichen jungen Menschen, und hätte mit Neuevangelisierung rein gar nichts zu tun.

    Dass er nicht wenige Vertreterinnen und Vertreter dieser Berufsgruppe bei diesen Treffen regelrecht niederträchtig behandelt hat, und davon nichts zu bereuen bereit ist, lässt mich zum Schluss kommen, dass er von seinem Wesen her nicht einmal als Priester bezeichnet werden kann. Wenn in der Diözese Eisenstadt von heute der Buchstabe und vor allem der Geist des Konzils ernst genommen werden wollen, gehört er nicht nur von der Leitung des Schulamtes, und nicht nur als Pfarrer, sondern überhaupt als Priester suspendiert.

    Im Namen des Zweiten Vatikanums,
    Schillebeeckx

    P.S.: Hw. Herr Kanonikus Dr. Erich Seifner, bitte weisen Sie Ihren Rechtsanwalt umgehend auf dieses Posting hin! Anders wissen Sie sich ja ohnehin nicht zu helfen.

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  8. Hauptsache, dem Bischof gefällt's! Er war schließlich ein "Ratzinger-Schüler", der gute Dr. Seifner. Wenn auch nicht sehr lange. Und zwischendurch Lehrmeister seiner Exzellenz. Somit passt alles zusammen! Und die armen ReligionslehrerInnen dürfen alles über sich ergehen lassen. Sie werden dafür schließlich bezahlt, aber nicht von der Kirche, vom Staat. Gehorchen müssen sie aber der kirchlichen Obrigkeit. Eine eigenartige Konstellation...

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  9. Ob das dem Bischof gefällt wage ich zu bezweifeln. Als Beispiel wie er als erfahrener Religionslehrer über den Religionsunterricht spricht, hier seine Predigt anlasslich der Sendung der ReligionslehrerInnen am 1. September 2011:

    http://www.martinus.at/martinus/unterlage/zsifkovics/713226092011164212.pdf

    Zitat aus der Predigt:
    "Im heutigen Evangelium vom reichen Fischfang haben wir gehört, wie Jesus es gemacht hat, „Menschen zu fangen“. Seine
    Methode unterscheidet sich von der Weise, wie es die Werbung in aller Welt tut. Jesus macht den Menschen keine falschen
    Versprechungen. Nach dem heutigen Evangelium macht Jesus 4 Dinge:
    er beschenkt seine Jünger –
    er nimmt ihnen die Angst –
    er stellt ihnen eine Aufgabe –
    er bietet ihnen seine Freundschaft an."

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  10. Wer bestreitet, dass am röm. kath. Religionsunterricht etwas geändert gehört, der ignoriert die Realität.

    Die Seifnerphobie mancher Kommentatoren verhindert anscheinend den klaren Zugang zur Sache.

    Von den Firmlingen (sie sollten ja ca. 7 Jahre Religionsunterricht haben), kennen sehr viele nicht einmal den Unterschied zwischen NT und AT, vom Vater Unser kennen sie nur ein paar Phrasen, vom Glaubensbekenntnis will ich gar nicht reden - und das alles nach SIEBEN Jahren röm.-kath Religions-Unterricht!!!!).

    Vergleiche ich den Wissenstand von sehr vielen röm. kath. Schülern in Religion mit einem anderen Fach (zB Mathematik) würde das heißen, dass die meisten nach sieben Jahren Mathematik-Unterricht den Unterschied zwischen Addieren und Multiplizieren nicht verstehen. Die Mathematik-Lehrer bringen diese Wissensvermittlung bei den meisten Schülern aber doch rüber, was den röm.-kath. Religionslehrern aber partout meistens nicht gelingt.

    Leider beschäftigt man sich des öfteren mit "Glück", "Ich bin auf der Suche", "Mit den Farben des Sommers", ... (alles Kapitel aus der röm.-kath. Religionsbuchreihe "Glaubensbücher 1 - 4" für die Unterstufe. Dass es bei diesen extrem schwachen Religionsbüchern keinen Aufschrei von Religionslehrern gibt, werde ich nie verstehen.

    Ich kenne sehr viele Jugendliche, die in die unterschiedlichsten Schulen gegangen sind (einige davon gehen auch noch in die Kirche). Aber in einem sind sie sich einig: der Religionsunterricht wird als sehr ungenügend informativ und schwach empfunden.

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  11. @Anonym "ohne Seifnerphobie und mit klarem Zugang":
    Ist es nicht schön, dass die Jugendlichen sich nicht vom ReliUnterricht abmelden, ihn weiterhin besuchen, in persönlichen Gesprächen sehr wohl ein Gespür für Sinnfragen und Gotteserfahrung haben - und normalen ReliLehrerInnen auch recht gute Noten ausstellen?!?!?
    Warum soll der ReliUnterricht an öffentlichen Schulen bezwecken, dass Kinder und Jugendlichen in die Kirche strömen und sich um die Sakramente raufen?!?!
    Da müssten schon auch die Amtspriester ihren glaubhaften Beitrag leisten und nicht nur auf ihre CIC-Definition "realer Repräsentant Christi mit Vollmachten" pochen.

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  12. @Thomas
    "Ist es nicht schön, dass die Jugendlichen sich nicht vom ReliUnterricht abmelden, ihn weiterhin besuchen, in persönlichen Gesprächen sehr wohl ein Gespür für Sinnfragen und Gotteserfahrung haben - und normalen ReliLehrerInnen auch recht gute Noten ausstellen?!?!?"

    Was Sie auch immer unter "normalen" ReliLehrerInnen meinen:
    Ich kenne Klassen, in denen sich nach der Firmung massenhaft die Schüler vom Religionsunterricht abmelden ... und das bei ReligionslehrerInnen, die sehr starke Seifner-Kritiker sind (und hier spreche ich nicht von ein und demselben Religionspädagogen).

    Wenn es nicht Sinn ist, die Kinder zur Eucharistiefeier zu bewegen und die Sakramente lieben zu lernen, dann hat das II. Vaticanum nicht ganz gefruchtet. Immerhin heißt es ja in LG11 "Die Eucharistie ist Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens". Natürlich sind alle Christen jederzeit dazu berufen, jedem die "Quelle und den Höhepunkt des christlichen Lebens" erkenntlich zu machen. Wieso Sie aber den Religionsunterricht davon ausnehmen wollen, ist mir nicht nachvollziehbar.

    Von einem röm. kath. Religionslehrer muss man erwarten dürfen, dass man die röm. kath. Lehre unverfälscht unterrichtet bekommt. Genauso wie man von einem österreichischen Geschichte-Lehrer erwarten kann, dass er die Geschichte so unterrichtet, wie sie eben in Österreich als korrekt angesehen wird (und nicht, wie der Geschichtelehrer eventuell selbst die Geschichte interpretiert). Alles andere ist Betrug an den Schülern.

    Und ich muss ehrlich zugeben, dass ich die Befürchtung habe, dass viele unserer Religionsschüler um die gültige röm. kath. Glaubenslehre betrogen werden.

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  13. "dass viele unserer Religionsschüler um die gültige röm. kath. Glaubenslehre betrogen werden." - Nicht so bei Dr. Seifner!
    Wie schön, dass in Oberwart sooo viele Jugendliche in die Kirche strömen, ganz ohne Zwang, freiwillig, voller Freude! Und die Erstkommunionkinder, wie sie den Onkel Pfarrer vergöttern! Dass alle Kinder und Jugendliche über die Sakramente bescheid wissen, keine/r von ihnen sich von der Religionsunterricht abmeldet, sich der Kirche den Rücken kehrt! Dass in Oberwart keine Kirchenaustritte gibt, dass die Kirche von Sonttag zu Sonntag berstend voll ist und dass die Kirchenbesucher voller Erwartung die großartigen Predigten des Herrn Kanonikus lauschen! Alles ist sooo herrlich großartig in Oberwart, Herr Thomas! Wie schön, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß ...

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  14. Befürchtungen, Unterstellungen, Behauptungen,
    diffuse Verdächtigungen - die Religionslehrer als Sündenböcke.

    Ganz anders klingt da für mich das was unser Papst zu den Religionslehrern gesagt hat:
    "Der Religionsunterricht ist eine Bereicherung für die Schule und für die Gesellschaft, da er den Schülern lehrt, das Gute zu entdecken. Auch werden in diesem Unterricht wichtige Elemente für die persönliche Reife mitgegeben, ... Denn die religiöse Dimension macht die Menschen menschlicher."

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  15. @ Anonym 25.10.2011 20:55

    "Wenn es nicht Sinn ist, die Kinder zur Eucharistiefeier zu bewegen und die Sakramente lieben zu lernen, dann hat das II. Vaticanum nicht ganz gefruchtet."

    Gestatten Sie mir dazu die Feststellung, dass sich das Konzil niemals als Garant für pastorale und katechetische Erfolgsgarantie verstanden hat. Das wäre eine Anmaßung gewesen, die durch keine Praxis bestätigt werden könnte.

    Es stimmt natürlich, wie Sie richtig zitieren, dass die Eucharistie der Mittelpunkt unseres Glaubenslebens sein muss. So wie es freilich auch stimmt, dass der Weg zu diesem Ziel konkret zwei Unterrichtsstunden im Klassenzimmer bedeutet. Und darüber hinaus die gesamte persönliche Sozialisation der SchülerInnen in religiöser Hinsicht: Wenn die Erziehungsberechtigten nichts zu religiöser Kindererziehung tun oder sogar behindern, nützen die besten Religionsstunden nichts! Ist das so schwer zu kapieren?

    Und was Ihren Vergleich zwischen Mathematik- und Religionsunterricht betrifft, rate ich Ihnen, sich mit Lehrpersonen beider Fächer einmal ein bisserl zu unterhalten. Es müsste Ihnen spätestens dann klar werden, dass sich ein Hauptfach mit gefürchteten Schularbeiten und Tests kaum mit Religionspädagogik, wie auch immer sie näher definiert wird, vergleichen lassen kann.

    Was Sie unter "unverfälschter" Lehre näher verstehen, ist mir nicht klar geworden. Ich kenne diesen Begriff bislang auch nur als Fundamentalistenphrase, als eine Art rhetorischer Keule, um wen niederzumachen, und lehne ihn daher in einem seriösen theologischen Diskurs ab. Aber vielleicht können Sie meinen Horizont in dieser Sache erweitern.

    Das Zweite Vatikanum ist und bleibt fruchtbar, aber leider nicht bei allen Gliedern unserer Kirche, wozu bedauerlicherweise unser Schulamtsleiter zählt, wie ich schon ausführte. Und eins noch: Mit Phobie hat das bei mir nichts zu tun. Ich richte mich alleine nach eindeutigen, in diesem Fall traurigen und schlimmen Fakten.

    In Nomine Domini,
    Ihr Schillebeeckx

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  16. Man möchte meinen, dass es ruhig um Herrn Seifner geworden ist. Allerdings kann ich mit Sicherheit sagen, dass dem nicht so ist.

    Hauptsache, dass wieder jemand im Amt ist, bei dem die Qualifikation eher umstritten ist.

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