Mittwoch, 14. November 2012

Will neue KAÖ-Präsidentin den Reform-Stillstand?

Erst Ende September wurde Mag. Gerda Schaffelhofer bei der Herbstkonferenz der Katholischen Aktion Österreich in Innsbruck von den Delegierten mit großer Mehrheit gewählt.
In einer ersten Reaktion hieß es damals: Neue KAÖ-Präsidentin will „laut“ sein >>
 

Nun wird sie "laut"und zieht alle Register in einem Offenen Brief an Magister Schüller > >

Dabei ist besonders zu beachten, dass sie laut OÖ-Nachrichten zwar als KAÖ-Präsidentin und in der WIR-Form schreibt, aber ihre persönliche Meinung kundtut. Wer "vereinnahmt" nun wen??


Katholische Aktion: Präsidentin rügt Pfarrer-Initiative
WIEN/LINZ. Mit scharfer Kritik an der Pfarrer-Initiative um Helmut Schüller überraschte am Dienstag die neue Präsidentin der Katholischen Aktion Österreich (KA), Gerda Schaffelhofer.
Beitrag in OÖ-Nachrichten >>

KAÖ: Pfarrer-Initiative vereinnahmt Laien
Die Katholische Aktion Österreich (KAÖ) hat sich in einem offenen Brief an den Obmann der Initiative, Helmut Schüller, gegen eine „Vereinnahmung der Laien“ durch die Pfarrer-Initiative ausgesprochen.
Beitrag auf religion.ORF.at >>


Kommentare:

  1. Ist Frau Schaffelhofer nicht ein bißchen zu empfindlich? Ich kann in den Äußerungen der Priester Initiative keine Vereinnahmung der Laien erkennen. Wenn sie sagt, die Kirche wird eine Kirche der Laien sein, dann hoffentlich nicht eine, wo jemand in seiner/ihrer Position als oberste/r Laie/Laiin Mitchristen so maßregelt, wie sie das getan hat. Offene Briefe versenden doch nur Leute, die nicht mit einander reden können. Frau Schaffelhofer hätte zuerst das Gespräch suchen müssen, aber nach diesem Paukenschlag bezweifle ich ihren guten Willen zum Dialog auf Augenhöhe. Ist es nicht eher so, dass sie die Oberhoheit über uns Laien für sich und die KA beansprucht. Viele Laien wollen aber nicht unter ihre Fittiche.
    Deshalb erscheint es mir sehr wichtig, dass die verschiedenen Laienorganisationen gemeinsam agieren, miteinander Strategien ausarbeiten, aber dazu ist ebenfalls Gesprächsbereitschaft von allen Seiten erforderlich. In der KA sind nicht die besseren Christen, wohl aber die den Bischöfen genehmeren. Auf die Ergebnisse des Gespräches mit der Bischofskonferenz, dass Frau Schaffelhofer im TV-Interview angekündigt hat, bin ich gespannt.

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  2. Frau Schaffelhofer, Ihr Ansinnen nach Dialog auf Augenhöhe in Gottes Ohr, aber: Die Pfarrerinitiative ringt darum seit ihrem Bestehen- Bischöfe und Kardinal sind nicht dialogfähig - hier sollten Sie mit Ihrer Kritik einmal ansetzen- und nicht bei Leuten, die sich um das Wohlergehen aller in unserer Kirche bemühen und dies im Sinne Jesu versuchen zu tun.

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