Mittwoch, 2. Januar 2013

Generalvikar und Moderator werfen das Handtuch


Dieses Team ist bereits Vergangenheit - die Nachbesetzung wird spannend.
Personalnachrichten
2. Jänner 2013
Diözese Eisenstadt

1. Änderungen in der Diözesankurie

Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat mit Rechtswirksamkeit vom 28. Dezember 2012 die hochwst. Herren Bischofsvikare Kan. P. Stefan Vukits OMV und Kan. Lic. László Pál sowie den hochw. Herrn Direktor des Pastoralamtes Kan. MMag. Michael Wüger zu stellvertretenden Generalvikaren für die Diözese Eisenstadt ernannt.

Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat mit Rechtswirksamkeit vom 31. Dezember 2012 den hochwst. Herrn Kan. Mag. Georg Lang in Entsprechung seiner Bitte von seinen Aufgaben als Generalvikar der Diözese sowie als Herausgeber und Geistlicher Assistent des „martinus“-Kirchenzeitung der Diözese Eisenstadt, Leiter des St. Martins-Verlages der Diözese und Vorsitzender des Hilfswerkes Fastenaktion der Diözese enthoben. Damit verbunden ist auch sein Ausscheiden aus den betreffenden diözesanen Gremien. Sein Amt als Pfarrer der Pfarre St. Margarethen i. B. wird er weiterhin ausüben.

Der hochwst. Herr Diözesanbischof hat mit Rechtswirksamkeit vom 31. Dezember 2012 den hochw. Herrn Lic. Dr. Petar Ivandić in Entsprechung seiner Bitte von seinem Amt als Moderator der Diözesankurie enthoben. Damit verbunden ist auch sein Ausscheiden aus den betreffenden diözesanen Gremien. Seine Aufgaben als Gerichtsvikar (Offizial) des Bischöflichen Diözesangerichtes und als Rektor des Bildungshauses „Haus der Begegnung“ wird er weiterhin ausüben.

2. Änderung im Kathedralkapitel an der Domkirche zum hl. Martin in Eisenstadt

Mit dem Inkrafttreten der Enthebung von den Aufgaben des Generalvikars enden auch die Ämter des hochwst. Herrn Kan. Mag. Georg Lang als Kanoniker und Domkustos des Kathedralkapitels zum hl. Martin in Eisenstadt. (31. Dezember 2012)


Auf martinus.at sind unter dem Titel "Personelle Änderungen in der Diözesankurie" noch folgende Erklärungen zu lesen:

Seinen Amtsverzicht begründet der scheidende Generalvikar damit, dass die administrative Erledigung der Alltagsgeschäfte nicht immer seinen persönlichen Vorstellungen entsprochen habe. Zudem wolle er sich wieder ganz der Pfarrseelsorge widmen. Mag. Lang habe diese persönlichen Gründe mit dem Diözesanbischof ausführlich besprochen.

Bischof Zsifkovics nimmt die Entscheidung des bisherigen Generalvikars mit großem Bedauern zur Kenntnis. Gleichzeitig spricht er ihm seinen Dank aus für die damalige großherzige Bereitschaft, das verantwortungsvolle Amt - zusätzlich zur Aufgabe als Pfarrer von St. Margarethen - zu übernehmen,  sowie für all seine Bemühungen, seinen Einsatz und sein Engagement für die Diözese Eisenstadt.

Das Amt eines Moderators wurde mit Amtsübernahme von Bischof Zsifkovics im September 2010 in Absprache mit dem neu ernannten Generalvikar geschaffen, da Georg Lang weiterhin als Pfarrer tätig sein wollte und dadurch nicht alle Aufgaben innerhalb der Diözesankurie wahrnehmen konnte.



Burgenland.ORF.at >>
Generalvikar Georg Lang legt Amt zurück
Die Diözese Eisenstadt bekommt einen neuen Generalvikar. Der bisherige Generalvikar Georg Lang hat mit Jahresende seine Funktion zurückgelegt, teilte die Diözese Eisenstadt am Mittwoch in einer Aussendung mit. Auch Petar Ivandic legt sein Amt zurück.


Lang wurde auf seine Bitte hin auch seiner Aufgaben unter anderem als Herausgeber der Kirchenzeitung „martinus“ sowie als Leiter des St. Martins-Verlages der Diözese entbunden und scheidet auch aus diözesanen Gremien aus, hieß es in der Mitteilung.

Zurück zur Pfarrseelsorge
Seinen Amtsverzicht habe Lang damit begründet, dass die administrative Erledigung der Alltagsgeschäfte nicht immer seinen persönlichen Vorstellungen entsprochen hätte. Zudem wolle er sich wieder ganz der Pfarrseelsorge widmen.
Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics nehme die Entscheidung des bisherigen Generalvikars „mit großem Bedauern zur Kenntnis“. Der Bischof dankte Lang „für die damalige großherzige Bereitschaft, das verantwortungsvolle Amt - zusätzlich zur Aufgabe als Pfarrer von St. Margarethen - zu übernehmen“ sowie für seinen Einsatz und sein Engagement für die Diözese Eisenstadt.

Petar Ivandic legt ebenfalls Amt zurück
Mit dem Amtsverzicht des bisherigen Generalvikars ende auf eigenen Wunsch auch die Funktion von Petar Ivandic als Moderator der Diözesankurie, heißt es aus der Diözese. Dieses Amt war im September 2010 in Absprache mit dem damals neu ernannten Generalvikar geschaffen worden, da Lang weiterhin als Pfarrer tätig sein wollte und dadurch nicht alle Aufgaben innerhalb der Diözesankurie wahrnehmen konnte. Ivandic bleibt weiter Gerichtsvikar des Bischöflichen Diözesangerichts und Rektor des Bildungshauses „Haus der Begegnung“ in Eisenstadt.

Keine Frist
Die Ernennung des neuen Generalvikars obliegt dem Diözesanbischof. Eine zeitliche Frist für den Bestellungsvorgang gebe es nicht, hieß es auf aus dem Ordinariat. Bis zur Ernennung des neuen Generalvikars werden die Bischofsvikare Laszlo Pal und Pater Stefan Vukits sowie Pastoralamtsleiter Michael Wüger die Agenden interimistisch wahrnehmen.

Generalvikar Lang nimmt den Hut
Überraschung. Bischof Ägidius Zsifkovics muss sich einen neuen Generalvikar suchen.
Beitrag im Kurier >>

ORF-Burgenland HEUTE vom 2.1.2013 >>

Kommentare:

  1. Es ist einfach nur noch peinlich -
    eine handvoll "Männlein" bekleiden fast alle Ämter dieser "Sektendiözese"

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    1. Wie wäre es mit Erich Seifner?
      Der wäre doch eine ideale Besetzung für diese weitere Lachnummer der Burgenländersekte...

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  2. Die ersten "Getreuen" gehen von Bord, dieser Bischof braucht halt keine Partner und Mitarbeiter, er will nur Lakaien, die brav alles abnicken. Auf den neuen Generalvikar darf man in der Tat gespannt sein, hoffentlich wird der sich dann "würdiger" verhalten... JA und AMEN. Sager!

    p.s. Und ein Moderator der Diözesankurie war eh fürn hugo.

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  3. Na super,seine "Freunde" werfen das Handtuch!!!!
    Das Team beginnt zu bröckeln! Ob da nicht der Hr.Bischof selbst dran Schuld ist?
    Wie gesagt:"Gottes Mühlen mahlen langsam,aber sie mahlen".
    Würde mich freuen,wenn sich jetzt endlich auch andere Priester zu Wort melden und "aufbegehren".Das Jahr der Versetzungen 2011 ist noch lang nicht vergessen!Jedenfalls bei mir und in unserer Pfarre nicht!!!!

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  4. Angeblich hat der eine Kreuzweh und der andere Bauchweh bekommen.

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  5. Ja, ja, das kommt davon, wenn man sein eigenes Kirchenverständnis nicht am Zweiten Vatikanum orientiert, sondern am Gegenteil davon!

    Aber Bischof Ägidius hat es nun in der Hand zu beweisen, wo er steht, und wohin der weitere Weg dieser Diözese führen soll. Nicht dass am Amt eines Generalvikars alles liegen oder davon abhängen würde, aber an der Person des Lang-Nachfolgers wird sich zeigen, wie sich der Hirte den weiteren Weg seiner Herde vorstellt. Wenn Zsifkovics bereit ist, seinen Kurs zumindest teilweise zu korrigieren, wird ein theologisch, pastoral und sozial kompetenter Priester dieses Amt übernehmen. Wenn es so weiter gehen soll wie bisher (oder noch schlimmer, wer sagt's denn, dass das nicht ginge), dann ein Mann, der den Mangel an den soeben genannten Kompetenzen durch Kriecher-Gehabe ersetzen will, was dieser Depp dann vielleicht auch noch selbst für Gehorsam hält. Wer die Leitung der Caritas und des Schulamtes kennt, darf zu Recht etwas befürchten.

    Hoffen wir auf das Beste! Sollte allerdings das Schlimmste eintreten, dann wird das "Jahr des Glaubens" in der Diözese Eisenstadt zu einem "Jahr der stark zunehmenden Distanz zur Amtskirche" werden, und Diözesanbischof Dr. Ägidius Zsifkovics eines der dunkelsten Kapitel der postkonziliaren österreichischen Kirchengeschichte schreiben.

    Das Konzil lebt!

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  6. also jetzt wird spannend in der diözese wenn die ersetn getreuen abhanden kommen, bin neugierig was woll der grund dafür war, die angebliche sorge um die seelen von st. margarethen werden es ja nciht wirklich sein, oder? da hätte der herr pfarrer ja auch schon vor seiner ernennung daran denken können. ich befürchte eher, dass dies der auftakt für eine weitere umbesetzung in der nächsten zeit sein soll, wie man hört soll ja der dompfarrer ganz oben auf der wunschliste des bischofs stehen wenn es darum geht in mit einer "würdigen" aufgabe (also einer kleineren pfarre als dem dom) zu betrauen ;-)

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  7. Warum macht ihr nicht des öfteren Demos oder "aktive Messbeteiligungen" ? Ihr müsst so viel Unruhe reinbringen wie nur möglich. Geht nur so - anders kapieren es gewisse Leute nicht.

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