Mittwoch, 18. April 2012

Deutsche Priester am Ende ihrer Kräfte

Sie sind überarbeitet, verlieben sich oder verlieren den Glauben. Das alles ist bei Geistlichen nicht vorgesehen und wird verschwiegen. Wie sie damit umgehen – ein Besuch in Kirchen und Klöstern.
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Ich bin dann mal weg
Jeder zehnte Priester gibt auf. Die katholische Kirche scheint hilflos im Umgang mit ihrem Scheitern
Braindrain nennen Volkswirtschaftler die Abwanderung kluger Leute. Unter Braindrain leidet auch die katholische Kirche, besonders der Klerikerstand. Jüngster Fall ist der von Andreas Tapken. Bis vor einem halben Jahr leitete er das Priesterseminar in Münster. Davor war er Psychologieprofessor an der päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Schon beim Studium in Rom galt er als bischofsfähig. Im Kreis der Seminarleiter war der 45-Jährige eine Führungsfigur und stand für Erneuerung. Er konnte öffentlich über Fragen wie das Verhältnis seiner Kirche zur Homosexualität sprechen, ohne dass alle gleich abschalteten. Inzwischen hat er um Entpflichtung von seinen priesterlichen Aufgaben gebeten.
Christ & Welt Ausgabe 16/2012 >>

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