Montag, 5. September 2011

"Hat Christus dir das aufgetragen?"

Dipl. Ing. Friedrich Griess, Vorstandsmitglied der Laieninitiative, antwortet auf den Kathpress-Artikel Zsifkovics: Priester unterliegen einzig Gottes Auftrag
Eisenstädter Bischof bei Sommerfest: Nicht Umfragen oder Rankings maßgeblich, sondern Frage "Hat Christus dir das aufgetragen?"
und stellt die Gegenfrage:

Sehr geehrter Herr Bischof,

"Hat Christus dir das aufgetragen?"

Genau das ist die Frage, die man auch Ihnen und all jenen stellen müsste, die sich mehr an von Menschen eingeführten Gewohnheiten als am Auftrag Christi orientieren:
Jesus hat den verheirateten Simon, dem er den Namen „Fels“ gab, zum Anführer der Apostel berufen. Von einem Auftrag zur Ehelosigkeit hat er nichts gesagt.
Jesus saß mit den Sündern zu Tisch und führte mit der Samariterin, die schon mehrere Männer gehabt hatte, ein langes Gespräch. Er sagte, die Kranken brauchen den Arzt und nicht die Gesunden. Trotzdem wollen Sie und andere Bischöfe jene Menschen, die auf diesem Gebiet Probleme haben, von Jesus fernhalten. Ich zweifle daran, dass Sie und andere Bischöfe daran glauben, dass der Jesus in der Eucharistie derselbe Jesus ist, von dem uns die Bibel berichtet.
Herr Bischof, wann werden Sie anfangen, das zu tun, was Christus Ihnen durch sein Wort und Beispiel aufgetragen hat?

Mit freundlichen Grüßen
Dipl. Ing. Friedrich Griess
3412 Kierling
http://griess.st1.at

1 Kommentar:

  1. "Hat Christus dir das aufgetragen?" - klingt gut in den Ohren von Katholiken, denen man empfehlen möchte, sich doch mal bitte an die Realitäten zu halten: bei Euch geistert immer noch ein "Christus" in den Köpfen - wer soll das denn sein? Jesus jedenfalls ist es nicht, denn der war Jude. Über das Judentum kann man sich informieren, selbst wenn man nicht vorhat zu konvertieren (würde auch kaum akzeptiert werden,denn das Judentum ist nicht nur eine Religion, sondern auch eine Abstammungsfrage). Wenn man sich DAS mal klarmachen würde, dass Jesus all diese Dinge niemals gedacht noch gesagt haben kann - dann hat man schon eine Menge der typisch "katholischen Probleme" weniger. Das wünsche ich dem Autor des Leserbriefes ganz herzlich!

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