Montag, 12. September 2011

Wenn Gläubige im Verborgenen das Brot brechen


Tiroler Katholiken tauchen in Untergrund ab
Unzufriedenheit mit der römisch katholischen Kirche veranlasst in Tirol Gläubige, hinter verschlossenen Türen private "Eucharistiefeiern" abzuhalten. Eine dieser Gläubigen ist die Absamer Religionspädagogin Martha Heizer.
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Bischof kündigt Voruntersuchung an 
Mit der Ankündigung einer Voruntersuchung hat Bischof Manfred Scheuer auf den ORF-Bericht über private Eucharistiefeiern in der Diözese Innsbruck reagiert. Eine gegen die Vorgaben der Kirche gefeierte Eucharistie sei ein Widerspruch in sich.
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1 Kommentar:

  1. Das ist eines dieser Themen, wo ich mich selber etwas gespalten erlebe.

    Einerseits hat Bischof Scheuer recht, wenn er feststellt, dass "eine gegen die Vorgaben der Kirche gefeierte Eucharistie ein Widerspruch in sich" ist.

    Andererseits sehe ich auch, dass Gläubige, die nur noch die Wahl zwischen einem unaushaltbarem Zustand in der eigenen Gemeinde und ihrem Umfeld, und eben dieser illegalen Praxis haben, eben diesen Weg gehen.

    Kann alles noch spannend werden ... auch für manche Bischöfe, wenn sie mal in ihren Domen allein hocken sollten, während die Gläubigen in ihren neuen Katakomben das Brot brechen. Hat das Zweite Vatikanum alles nicht so gewollt, aber das ist eine ganz andere Geschichte.

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