Freitag, 16. September 2011

Piusbrüder wollen Angebot des Papstes überprüfen

Papst geht auf umstrittene Piusbruderschaft zu
Die Erzkonservativen könnten katholische Gruppierung werden
Paris. Im seit Jahrzehnten währenden Streit zwischen der traditionalistischen und erzkonservativen Piusbruderschaft und dem Vatikan zeichnet sich nach Einschätzung der französischen Tageszeitung "Le Figaro" eine Lösung ab. Beim Treffen des Generaloberen der Piusbruderschaft, Bernard Fellay, mit dem Präfekten der Glaubenskongregation in Rom, Kardinal William Joseph Levada, seien Einigungsvorschläge des Heiligen Stuhls zu erwarten, schreibt das Blatt. Die 1969 vom französischen Erzbischof Marcel Lefebvre (1905-1991) gegründete Priesterbruderschaft Sankt Pius X. lehnt zentrale Kirchenreformen des 20. Jahrhunderts ab. Sie ist vom Vatikan nicht anerkannt. Papst Benedikt XVI. hatte im Januar 2009 die Exkommunikation von vier Bischöfen der Piusbruderschaft aufgehoben, um einen Dialog mit der ultrakonservativen Gruppierung zu ermöglichen.
Beitrag im Hamburger Abendblatt >>

Papst & Pius-Brüder: Kein Schulterschluss mit Hardcore-Antisemiten!
Zum heutigen Aussöhnungsversuch mit der Pius-Bruderschaft erklärt Volker Beck, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer:
"Es ist ein Skandal, dass ein deutscher Papst derart geschichtsvergessen den Schulterschluss mit einer hardcore-antisemitischen und antidemokratischen Sekte sucht. Am Umgang mit der Pius-Bruderschaft muss sich der Papst messen lassen, wenn er Matthäus ernst nimmt: An ihren Taten sollt ihr sie erkennen! (Matthäus 7,20).
Weiter bei Volker Beck >>

Papstschüler: Piusbrüder-Rückkehr wäre "theologischer Selbstmord"
Für Papstschüler Wolfgang Beinert wäre eine Aussöhnung der katholischen Kirche mit den lefebvrianischen Piusbrüdern undenkbar. Beinert sehe darin einen "theologischen Selbstmord" für beide Seiten.
Weiter auf ORF.religion.at >>

Niewiadomski: Lefebvrianer-Rückkehraktion voller Widersprüche
Innsbrucker Theologe gegen Einräumung von Deutungsspielraum beim Zweiten Vatikanischen Konzil
Weiter auf Kathweb >>

Piusbrüder reagieren zögerlich auf Vatikan-Angebot
„Gründlich prüfen“
Wird die Piusbruderschaft wieder in die katholische Kirche aufgenommen? Der Vatikan hat am Mittwoch klare Bedingungen dafür formuliert. Der oberste Piusbruder, Bischof Bernard Fellay, erklärte am Abend, er werde auf die vatikanische Erklärung erst nach Rücksprache mit den Verantwortlichen der Bruderschaft antworten.
Beitrag auf domradio.de >>

Treffen Glaubenskongregation – Piusbruderschaft: Warten auf die „Doktrinäre Präambel“
14. September 2011
Bereits wenige Stunden nach dem Treffen zwischen der Spitze der Glaubenskongragation und Vertretern der Priesterbruderschaft Pius X. hat der Vatikan ein offizielles Kommunique in englischer Sprache veröffentlicht. Hier die wesentlichen Teile in möglichst präziser deutscher Übersetzung:
Weiter auf Summorum-Pontificium.de am 14. September 2011 >>

Interview mit Bischof Fellay nach dem Treffen mit Kardinal William Levada
Anlässlich des Gespräches von S.E. Bischof Bernard Fellay und seinen beiden Generalassistenten mit S.Em. Kardinal William Levada, Präfekt der Glaubenskongregation, am 14. September 2011 um 10.00 Uhr hat der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X. folgende Fragen beantwortet:
Weiter zum Interview >>

Kommentare:

  1. Dieses Foto der Piusbrüder in voller Montur - und daneben das Plakat vom Kirchenfrauen-Kabarett - einfach köstlich!!

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  2. Hallo "Anonym", ja, das finde ich auch : gegensätzlicher geht's nimmer ! Die Kabarett-Frauen bringen es aber wirklich auf den Punkt und darum haben d i e s e mein vollste Zustimmung!

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  3. @Regina, genau! Dann sehen wir uns hoffentlich in Pinkafeld!

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  4. Hallo Anonym, Pinkafeld ist von mir aus gesehn etwas weit weg , da ich in Deutschlands (relativem) Norden wohne. Aber : die Frauen würde ich sehr gern mal zu uns einladen !

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